DER SPIEGEL fasst das besondere Eintracht-Ambiente unter Ohms wie folgt zusammen: ,,Unter der Führung von Ohms ging „Frankfurts Geldadel mit dem Nachtadel eine fatale Kumpanei ein.“ Ein offenes Geheimnis, das sich in der Eintracht-Szene zur Amtszeit Ohms zugeraunt wird: Im Haus von Ohms steigen auch während seiner Abwesenheit Partys mit Personen aus der Rotlicht-Szene – und wertvolle Eintracht-Unterlagen werden zeitgleich aus seinem Safe gestohlen. Irgendwann Anfang der Neunziger Jahre beginnt der berufliche Abstieg von Ohms. Die Frankfurter Großbanken entziehen ihm nach und nach die Aufträge, Ohms muss seine Firma verkaufen und kassiert 2010 eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die auf Bewährung ausgesetzt wird.
Ohms hat falsche eidesstattliche Erklärungen abgegeben. Nur einer seiner zahllosen Skandale. Dazu kommen – wir halten uns knapp – zinslose Kredite an Spieler, Verhandlungen mit nicht lizenzierten Spielerberatern, dubiose Quittungen über Schmiergeldzahlungen, Provisionszahlungen an „Unbekannt“.
Das volle Programm.