Vier Trainer: In der ersten Bundesliga-Saison nach dem Aufstieg aus der 2.
Vier Trainer in einer Saison: das Karussell von 1998/99
In der ersten Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg verschleißt die SGE vier Cheftrainer — am Ende rettet ein 5:1 gegen Kaiserslautern.
Vier Trainer: In der ersten Bundesliga-Saison nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga hat Eintracht Frankfurt 1998/99 zum bisher einzigen Mal vier Trainer in einer Saison. Nach der Entlassung von Horst Ehrmantraut im Dezember betreut Co-Trainer Bernhard Lippert das Team, gefolgt von Reinhold Fanz und Jörg Berger. Im letzten Spiel schafft der Verein durch ein 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern den Klassenerhalt.
Quälix Magath rettet die Eintracht 1999/00
Punktabzug, Tabellenletzter zur Halbzeit — dann übernimmt Felix Magath und führt die SGE zur drittbesten Rückrunde der Liga.
Quälix rettet die Eintracht: In der Saison 1999/00 steht der Verein, dem vom DFB im Frühjahr zwei Punkte wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten abgezogen werden, am Ende der Hinrunde auf dem letzten Platz. Retter Jörg Berger muss gehen. „Feuerwehrmann“ Felix Magath übernimmt und rettet die Eintracht.
Sie spielt die drittbeste Rückrunde und sichert sich durch einen 2:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten SSV Ulm 1846 den Klassenerhalt.
Sechs Niederlagen in Folge: der Abstieg 2001
Nach Platz fünf am 13. Spieltag bricht die Saison ein — Magath fliegt im Februar, Rausch kann den Sturz nicht stoppen.
Doch es geht auch anders herum: 2001 hat die Eintracht weniger Glück und steigt zum zweiten Mal in die Zweite Liga ab. In die Saison startet sie zwar gut (Platz fünf am 13. Spieltag), danach folgen jedoch sechs Niederlagen in Folge, die im Februar zur Entlassung von Trainer Felix Magath führen. Weder Sportdirektor Rolf Dohmen noch Friedel Rausch können den Abstieg verhindern.
Rückrunde der Schande: nur acht Punkte und Abstieg 2011
Trotz Platz sieben zur Winterpause und Torjäger Gekas holt die SGE in der Rückrunde 2010/11 nur acht Punkte — Klubrekord nach unten.
„Rückrunde der Schande“: In der Saison 2010/11 zeigt der Verein, dass er es noch schlechter kann. Nach einem schwachen Saisonstart, als in den ersten fünf Spielen nur drei Punkte gewonnen werden, befinden sich die Hessen auf einem Abstiegsplatz. In den folgenden Spielen zeigt die „Diva vom Main“ ihr strahlendes Gesicht und belegt nach einem zwischenzeitlichen vierten Platz zum Ende der Hinrunde mit 26 Punkten Platz sieben.
In Theofanis Gekas steht auch der zur Winterpause erfolgreichste Stürmer der Liga in ihren Reihen (14 Tore). Trotz der sehr guten Ausgangslage schafft die Eintracht noch den Abstieg. In den ersten acht Spielen nach der Winterpause gelingt dem Team kein einziges Tor.
Zehn Spiele bleibt man sieglos. Am 22. März 2011 erfolgt die Trennung von Michael Skibbe trotz eines Sieges über den FC St. Pauli (2:1).
Zum Nachfolger wird Christoph Daum ernannt. Doch es hilft nichts. Mit einem neuen Negativrekord der Klubgeschichte von acht Punkten in „der Rückrunde der Schande“ (Frankfurter Rundschau) steigt die Eintracht in die 2. Bundesliga ab.
Steinadler Attila — das lebende Maskottchen seit 2005
Seit 2005 fliegt Steinadler Attila aus dem Hanauer Wildpark vor jedem Heimspiel über den Rasen — geführt von Falkner Norbert Lawitschka.
Ein richtiger Adler: Seit 2005 hat der Verein ein lebendiges Maskottchen, den Steinadler Attila aus dem Hanauer Wildpark. Der Greifvogel ist bei jedem Heimspiel mit Falkner Norbert Lawitschka live im Stadion mit dabei und beißt nicht. Jedenfalls keine Eintrachtler, Trainer Adi Hütter lässt ihn schon mal auf seine Schulter und berührt ihn nach erfolgreichen Spielen besonders gern.
Thomas Schaaf, 2014/15 Trainer der Hessen, sagt über Attila: „Ein Adler ist unwahrscheinlich elegant, fast majestätisch. Attila ist ein wunderschönes Tier.“
Der Eintracht-Airbus von Aero Flight (2005)
Aero Flight lackiert 2005 einen Airbus A320 in den Vereinsfarben — nach der Insolvenz wird der „stählerne Adler" wieder weiß.
Pech mit dem Partner: Als Partner des Vereins lackiert Aero Flight 2005 einen Airbus A 320 in den Farben von Eintracht Frankfurt. Der „stählerne Adler“ wird nach der Insolvenz von Aero Flight von der Leasingfirma zurückgeholt und anderweitig verleast. Schriftzug und Adler werden im Dezember 2005 entfernt.
Eintracht-Museum in der Haupttribüne seit 2007
In der Haupttribüne des Stadions erzählen Eintracht-Ikonen seit 2007 die Vereinsgeschichte — direkt am Spielort.
Das Stadion als Museum: Seit 2007 existiert im Inneren der Haupttribüne des Stadions ein Museum, in dem Eintracht-Ikonen die Vereinsgeschichte erklären.
Die Eintracht-Lok: DB-Baureihe 101 im SGE-Design
Im August 2012 lackiert die Deutsche Bahn als Premium-Partner eine Elektrolok der Baureihe 101 im Eintracht-Frankfurt-Design.
Die Deutsche Bahn: Als sogenannter Premium-Partner gestaltet die DB Ende August 2012 eine Elektrolokomotive der DB-Baureihe 101 im Eintracht-Frankfurt-Design.
Lebenslange Mitgliedschaft für 1899 Euro
Seit 2012 kostet die lebenslange Mitgliedschaft 1899 Euro — Sebastian Vettel ist das erste Lifetime-Mitglied, allerdings gratis.
Mitglied auf Lebenszeit: Seit 2012 kann man für einen Beitrag von 1899 Euro (das Gründungsjahr der Eintracht) eine lebenslange Mitgliedschaft im Verein abschließen. Erstes lebenslanges Mitglied der Eintracht wird Sebastian Vettel. Der muss allerdings nichts zahlen. Auch Pokalsiegertrainer Niko Kovac schließt eine lebenslange Mitgliedschaft ab, ehe er zu den Bayern geht.
Vier Bundesliga-Abstiege in 15 Jahren
Zwischen 1996 und 2011 steigt die SGE viermal aus der Bundesliga ab — eine Bilanz, die den Spitznamen „Diva vom Main" prägt.
Vier Abstiege aus der Bundesliga in nur 15 Jahren unterlaufen dem Verein zwischen 1996 und 2011 (1996, 2001, 2004, 2011).
Säulen der Eintracht im U-Bahnhof Willy-Brandt-Platz
Seit Januar 2013 würdigt der U-Bahnhof Willy-Brandt-Platz elf Spielerlegenden und einen Trainer — gewählt per Online-Abstimmung.
Die Säulen der Eintracht: Seit Januar 2013 werden im U-Bahnhof Willy-Brandt-Platz mit den „Säulen der Eintracht“ elf „legendäre“ Spieler und ein Trainer besonders gewürdigt. Diese werden per Abstimmung im Internet ausgewählt. Zu sehen sind in der U-Bahn-Station die Bilder von Oka Nikolov, Uwe Bindewald, Bruno Pezzey, Karl-Heinz Körbel, Jürgen Grabowski, Uwe Bein, Jay-Jay Okocha, Alexander Schur, Bernd Hölzenbein, Bum-Kun Cha, Anthony Yeboah sowie als Trainer der „Legenden-Elf“ Jörg Berger.
Trainerwechsel in 19 von 51 Bundesliga-Spielzeiten
In 19 ihrer bislang 51 Erstliga-Saisons tauscht die Eintracht den Trainer mitten in der Saison — Spitzenwert: vier in 1998/99.
Die Trainer: In bisher 19 ihrer insgesamt 51 Bundesligaspielzeiten wechselt die Eintracht während der Saison mindestens einmal den Trainer. In drei Spielzeiten versuchen sich mindesten drei Trainer. In der Saison 1998/99 sind es sogar vier – die Herren Ehrmantraut, Lippert, Fanz und Berger.
Dr. Hammer Bernd Nickel: vier Eckball-Tore von allen vier Ecken
Bernd Nickel trifft direkt per Eckball — und zwar von jeder der vier Ecken des Waldstadions, einmal sogar gegen Sepp Maier.
Der Rekord von Dr. Hammer: Bernd Nickel, Eintracht-Ikone der Siebziger und Achtziger, weist einen besonderen Rekord auf. Er erzielt vier seiner 141 Bundesligatore durch einen direkt verwandelten Eckball, und zwar von allen vier Ecken des Frankfurter Waldstadions. Sogar Weltmeistertorwart Sepp Maier von Bayern München düpiert er 1975 auf diese Weise.
22 Spiele ungeschlagen unter Gyula Lóránt
Vom 14. Spieltag 1976/77 bis zum 2. Spieltag 1977/78 bleibt die SGE 22 Partien ohne Niederlage — bis 1983 Bundesligarekord.
22 Spiele: 22 Spiele in Folge ungeschlagen, allerdings in zwei Spielzeiten bleibt Eintracht Frankfurt unter Trainer Gyula Lorant vom 14. Spieltag der Saison 1976/77 bis zum 2. Spieltag der Saison 1977/78. Bis 1983 ist das Bundesligarekord.
Luka Jović: jüngster Fünffachtorschütze der Bundesliga
Beim 7:1 gegen Düsseldorf am 19. Oktober 2018 erzielt der 20-jährige Jović fünf Tore — Bundesliga-Bestmarke nach Alter.
Der jüngste fünffache Torschütze der Bundesliga-Geschichte: Luka Jović ist mit seinen fünf Treffern, die er am 19. Oktober 2018 beim 7:1 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf erzielt, der bis Dezember 2019 einzige fünffache Torschütze von Eintracht Frankfurt. Jović ist mit 20 Jahren und 300 Tagen der jüngste fünffache Torschütze der Bundesliga-Geschichte.
Richard Kreß: ältester Bundesliga-Debütant aller Zeiten
Beim Bundesligastart 1963/64 ist Frankfurts Richard Kreß 38 Jahre und 171 Tage alt — bis heute Rekord.
Der älteste Bundesligadebütant: Richard Kreß ist beim Bundesligastart 1963/64 dabei und hält den Rekord als ältester Bundesligadebütant aller Zeiten. Er ist genau 38 Jahre und 171 Tage alt. Er ist mit 38 Jahren und 248 Tagen auch der bei seinem ersten Bundesligator älteste Torschütze.
Zwei Jahre, 32 Auswärtsspiele, kein Sieg (1985–1987)
Vom 20. August 1985 bis 25. August 1987 holt die SGE in 32 Bundesliga-Auswärtsspielen in Folge keinen einzigen Sieg.
Zwei Jahre ohne Auswärtssieg: Vom 20. August 1985 bis 25. August 1987 ist die SGE in der Bundesliga ohne Auswärtssieg. Das sind 32 Auswärtsspiele in Folge.
Schnellste Rote Karten in Bundesliga und DFB-Pokal
Marcel Titsch-Rivero (43 Sekunden, 2011) und Gelson Fernandes (33 Sekunden, 2018) halten zwei deutsche Platzverweis-Bestmarken.
Schnellste Rote Karte in der Fußball-Bundesliga: Die schnellste Rote Karte in der Bundesliga sieht am 14. Mai 2011 Marcel Titsch-Rivero im Spiel gegen Borussia Dortmund. 43 Sekunden nach seiner Einwechslung ist schon wieder Schluss. Die schnellste Rote Karte im DFB-Pokalwettbewerb sieht am 18. April 2018 Gelson Fernandes im Halbfinale gegen Schalke 04. 33 Sekunden nach seiner Einwechslung ist das Spiel für ihn bereits wieder vorbei.
Relegations-Champion: drei Teilnahmen, drei Siege
1984, 1989 und 2016 muss die SGE in die Relegation — und gewinnt jedes Mal, anders als Saarbrücken oder der Club.
Relegations-Champion: Zusammen mit dem 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Nürnberg hält Eintracht Frankfurt den aktuellen Rekord an Teilnahmen an der Relegation zur Bundesliga. Drei Mal haben die Frankfurter das Privileg von zwei Extraspielen (1984, 1989 und 2016). Im Unterscheid zu den beiden anderen Teams gewinnt Frankfurt alle drei Relegationen.
Saarbrücken schafft nur einmal den Aufstieg, der 1. FC Nürnberg gewinnt zwei Mal und verliert 2016 gegen Frankfurt.
Jović trifft in der 99. Minute: spätestes Elfmetertor
Am 5. April 2019 verwandelt Luka Jović in Schalke einen Elfmeter in der 99. Minute — bis Ende 2019 Bundesligarekord.
Das späteste Elfmetertor der Bundesliga-Geschichte: In der 99. Minute des Auswärtsspiels am 5. April 2019 in Schalke gewinnt die Eintracht mit dem bis zum Dezember 2019 spätesten Elfmetertor der Bundesligageschichte. Luka Jović trifft in der 99. Minute.
SGE-Quiz BETA
Teste dein Wissen
Das SGE-Quiz testet dein Wissen ueber Eintracht Frankfurt — von der Vereinsgruendung ueber legendaere Spiele bis hin zu aktuellen Bundesliga-Statistiken. Sechs Multiple-Choice-Fragen, vier Antwortmoeglichkeiten, nur eine ist richtig. Nach jeder Frage erfaehrst du den Hintergrund — Fakten, die selbst eingefleischte Fans ueberraschen.
Wie viele Fragen hat das SGE-Quiz?
Das Quiz besteht aus sechs Multiple-Choice-Fragen mit je vier Antwortmoeglichkeiten. Die Fragen decken Vereinshistorie, aktuelle Bundesliga-Daten und Prognosen ab.
Woher stammen die Quizfragen?
Die Fragen werden automatisch aus den Akte-Kapiteln von Eintracht Frankfurt generiert — basierend auf ueber 100 recherchierten Fakten, aktuellen Tabellendaten und Oracle-Prognosen.
Wie oft gibt es ein neues Quiz?
Neue Quizfragen erscheinen zweimal pro Woche (Montag und Donnerstag). Die Fragen werden per KI aus aktuellen und historischen Daten zusammengestellt.
Frage 1 von 6
Europapokal-Triumph und Rekordtransfers
Eintracht Frankfurt ist der erste deutsche Europa-League-Sieger seit dem FC Schalke 04 im Jahr 1997.
Kolo Muani für 95 Millionen: teuerster Bundesliga-Abgang
Der Wechsel von Randal Kolo Muani zu PSG 2023 bricht den Abgangsrekord der Liga — 2025 folgt Marmoush für 70+ Millionen.
Randal Kolo Muanis Transfer zu PSG für 95 Millionen Euro im Jahr 2023 ist der teuerste Abgang in der Geschichte der Bundesliga. Auch Omar Marmoush verlässt Frankfurt 2025 für eine Summe jenseits der 70 Millionen Euro zu Manchester City. Die Eintracht wird zur Transfer-Maschine.
SGE — Financial Stability Score
Frankfurt ist die effizienteste Transfermaschine der Liga — niedrigste PK-Quote (37,4%), positive Transferbilanz, exzellentes Scouting. Aber: Das EK-Polster (51,7 Mio, Quote nur 13,7%) ist gefährlich dünn. Ein oder zwei schlechte Saisons ohne Transfer-Hits könnten Frankfurt schnell in die Bredouille bringen. Die EL-Trophäe 2022 und die Marmoush-Story zeigen das Potenzial — die EK-Quote zeigt die Fragilität.