Fred Schaub kommt 1976 vom SV Neuhof zu Eintracht Frankfurt. Am 13. Januar 1979 debütiert er in der Bundesligamannschaft der Frankfurter und kommt bis zum Saisonende bei zehn Einsätzen auf zwei Tore. In der folgenden Saison ist Schaub lediglich ein Ergänzungsspieler und kommt auf nur sechs Bundesliga-Einsätze.
Dennoch wird das Jahr sein erfolgreichstes: Im UEFA-Pokal Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach wird Schaub im Rückspiel in Frankfurt in der 77. Minute für Norbert Nachtweih eingewechselt. Vier Minuten später erzielt er das einzige Tor des Spiels und macht die SGE zum UEFA-Cup Sieger. Am 22. April 2003 stirbt Fred Schaub bei einem Autounfall auf der A 7 in der Nähe von Fulda.
Sein achtjähriger Sohn Louis, der später österreichischer Fußballnationalspieler wird und 2019/20 mit dem 1. FC Köln in der Bundesliga spielt, überlebt verletzt.