Von 1990 bis 1995 stürmt der Ghanär für die Eintracht. Insgesamt 123 Mal läuft er im Eintracht-Dress in der Bundesliga auf und erzielt 68 Treffer für die Hessen. Gemeinsam mit Uwe Bein und Andreas Möller bildet er das „magische Dreieck”.
Sein Erfolg in der Bundesliga macht ihn zum Nationalhelden in seinem fußballbegeisterten Heimatland und in Frankfurt zum ersten afrikanischen Kapitän einer Bundesligamannschaft. Yeboah gilt seinerzeit als einer der besten Stürmer Europas und wird 1993 und 1994 zum Torschützenkönig gekrönt. Sein Porträt ziert die Wand des sogenannten Yeboah-Hauses in Niederrad, das wohl jeder schon mal gesehen hat, der mit der Bahn zum Frankfurter Flughafen gefahren ist.
Es ist ein augenfälliger Appell gegen Rassismus.