Seit den 90-er Jahren des 20. Jahrhunderts kämpft die Eintracht immer mal wieder wieder um ihre sportliche und wirtschaftliche Existenz. Dabei hat der Verein ziemlich spezielle Typen angezogen: als Spieler, als Manager und als Präsident. Das ist bekannt.
Weniger bekannt sind die speziellen Umstände der Inthronisation des wohl skandalträchtigsten Präsidenten der Frankfurter. 1988 steigt Matthias Ohms, der ,,5-Milliarden-Dollar-Mann“, wie der Devisenhändler spöttisch vom Frankfurter Boulevard genannt wird, als Vizepräsident von Joseph Wolf ein. 1983 hat sich Ohms erstmals als ,,Gönner“ hervorgetan und der klammen SGE ein ,,zinsloses Darlehen“ über 1,1 Millionen Mark gewährt.
Nobel, nobel. Was heute Wenige wissen: Die Inthronisierungsversammlung der SGE am 14. November 1988 ist speziell, es fliegen die Fäuste. Der bei den Fans extrem unbeliebte Autowaschanlagen-Besitzer Wolf, dessen Wahl ein gewisser Moritz Hunzinger mit einer Wortmeldung am Mikrofon noch verhindern will, hält sich genau neun Tage im Amt.
30. Was als Devisenhändler mit den entsprechenden Hebeln, mit denen in der Regel gehandelt wird und im Intra-Day Handel gar nicht so schwer ist.