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Momente Dramatische Wendepunkte

Hölzenbein holt seinen Ex-Nationalmannschaftskollegen nach Frankfurt

Vize Bernd Hölzenbein verpflichtet 1994 Jupp Heynckes als Ruhepol nach dem turbulenten Toppmöller-Jahr.

Nach kurzer Zeit holt Eintracht-Vizepräsidenten Bernd Hölzenbein seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Jupp Heynckes, mit dem er elfmal für Deutschland gespielt hat, in die Bundesliga zurück. Eintracht Frankfurt hat eine turbulente Saison hinter sich. Der ambitionierte Klub aus Hessen hat nach der „Herbstmeisterschaft“ 1993 einen fatalen Absturz hingelegt.\n\n„Aus“ im UEFA-Cup-Viertelfinale gegen „Casino“ Salzburg, am 10. April 1994 die Entlassung von Trainer Klaus Toppmöller und Kapitän Uli Stein, Wechsel von Regisseur und Weltmeister Uwe Bein nach Japan.

Der Wunsch der Frankfurter Verantwortlichen: Bitte nicht noch ein Jahr FC Hollywood am Main! Heynckes, so hofft man, „soll Ruhe in den Verein bringen.“ Insgeheim schielen Hölzenbein und Co auf die Deutsche Meisterschaft, die Frankfurt 1992 und 1994 grandios vergeigt hat.\n\nVielleicht statten sie den Disziplinfanatiker („Da müssen sich einige Herren umstellen“) auch deshalb bis zur Selbstaufgabe mit allen möglichen Kompetenzen aus.

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